Success Story
Fünf Monate und eine neue DAM-Plattform für Industrial-Connectivity-Leader Weidmüller
In dieser Success Story zeigt Weidmüller, wie sich B2B-Content-Prozesse skalierbar vereinfachen lassen: Produktvarianten werden automatisch mit den passenden Bildern, Datenblättern und CAD-Dateien verknüpft. 70.000+ Produkte erhalten aktuelle Medien und Produktdaten live. Externe Nutzerinnen und Nutzer bekommen neue Assets schneller, ohne die frühere Verzögerung von bis zu einem Tag.
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Weidmüller
auf einen Blick
Branche
Industrielle Verbindungstechnik
Gründungsjahr
1850
Umsatz
über 1 Mrd. Euro (2025)
Mitarbeitende
über 5.500
Hauptsitz
Detmold, Deutschland
Die 1850 gegründete Weidmüller Gruppe aus Detmold ist im Bereich Industrial Connectivity tätig und mit Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften in über 80 Ländern vertreten. Mit Advellence als Implementierungspartner hat Weidmüller seine bestehende On-Premise-DAM-Lösung in nur fünf Monaten durch die cloudbasierte, KI-gestützte DAM-Lösung Sharedien abgelöst und dabei mehr als 250.000 Assets migriert. Heute versorgt eine API-Schnittstelle rund 70.000 Produkte im Live-Betrieb mit aktuellen Produkt- und Mediendaten.
ca. 250.000
Assets
ca. 3.000
Nutzende
ca. 70.000
Produkte
5 Monate
Projektlaufzeit
Die Weidmüller Gruppe ist im Bereich Industrial Connectivity in verschiedenen Märkten wie Elektrifizierung, Automatisierung, Digitalisierung sowie erneuerbare Energien tätig und mit Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften in über 80 Ländern vertreten. Die globale Präsenz und die breite Marktaufstellung gehen mit entsprechend hohen Anforderungen an die Produktkommunikation einher.
Als deutlich wurde, dass das Digital Asset Management-System diesen Anforderungen nicht mehr gerecht werden kann, entschied sich Weidmüller für dessen Ablösung und die Einführung des Sharedien DAM, mit dem das Unternehmen für die Zukunft aufgestellt ist.
Ablösung des bestehenden DAM-Systems
Ausgangspunkt des Projekts war die Ablösung der bestehenden On-Premise-DAM-Lösung, die angesichts des Umfangs des digitalen Asset-Bestands sowie der Komplexität der Produktkommunikation nicht mehr ausreichend performant und skalierbar war. Zudem bestand die Lösungsarchitektur aus zwei strikt getrennten Bereichen für interne und externe Zugriffe, was nicht nur zu Medienbrüchen und zusätzlicher Nacharbeit führte, sondern die Bereitstellung von Assets auch systembedingt erheblich verlangsamte: Hochgeladene Inhalte standen externen Nutzerinnen und Nutzern teilweise erst bis zu 24 Stunden später zur Verfügung. Die bestehende Lösung sollte daher durch eine leistungsstarke und zukunftsfähige DAM-Lösung ersetzt werden, die sich nahtlos in das digitale Ökosystem – insbesondere PIM, PLM und CMS – integriert und durchgängige Medienflüsse entlang der Content-Prozesse ermöglicht – von der internen Erstellung und Aufbereitung von Inhalten bis zur Ausspielung an Direktkunden und Vertriebspartner oder in eigene digitale Kanäle wie die Unternehmenswebsite, den Online Shop oder das Support Center.
Mit Sharedien hatte Advellence die passende DAM-Lösung für Weidmüller parat. Ursprüngliche Bedenken gegenüber Cloudlösungen konnte das Advellence-Team im Rahmen des Pitches und Proof of Concept – insbesondere zu Themen wie Datensicherheit und internationaler Performanz – ausräumen. Die Erfahrung von Advellence in vergleichbaren Industrieprojekten schuf zusätzlich Vertrauen in die Zusammenarbeit.
[zitat]
Implementierung von Sharedien als zentrale DAM-Plattform und Mediendrehscheibe
Innerhalb einer Projektlaufzeit von nur fünf Monaten wurde das Altsystem abgelöst und die cloudbasierte und KI-gestützte DAM-Lösung Sharedien als zentrale Plattform für die Verwaltung und Bereitstellung digitaler Assets implementiert. Insgesamt wurden mehr als 250.000 Assets in das Sharedien DAM migriert – etwa zur Hälfte aus dem bisherigen DAM-System, zur Hälfte aus dem PLM-System. Das PLM-System wurde als zusätzliche Quelle herangezogen, um von den dort gepflegten Strukturen und Verknüpfungen zu profitieren und redundante Mehrarbeit zu vermeiden.
In einem zweiten Schritt wurden alle produktrelevanten Systeme und Touchpoints an das Sharedien DAM angebunden. Eine API-Schnittstelle stellt nun die Versorgung von rund 70.000 Produkten mit aktuellen Produkt- und Mediendaten im Live-Betrieb sicher.
Durch ein granulares Datenmodell, das komplexe Relationen zwischen Produkten und Assets abbilden kann, können jeder einzelnen Produktvariante die passenden Bilder, Datenblätter oder CAD-Dateien automatisch zugeordnet und kanalgerecht bereitgestellt werden.
Das Projekt wurde auch mit dem Ziel umgesetzt, langfristige Autarkie für Weidmüller herzustellen. Das IT-Team wurde daher aktiv in Systemkonfigurationen, die Datenmodellierung und Schnittstellenentwicklung eingebunden, sodass sie die Plattform eigenständig weiterentwickeln können.
Die cloud-native, API-basierte Architektur sichert ihnen nicht nur eine langfristige Skalierbarkeit, sondern reduziert auch die Komplexität und den Wartungsaufwand im Betrieb. In den nächsten Monaten will Weidmüller die Bereitstellung von Assets für den Grosshandel angehen. Über BMECAT sollen ihre Kollektionen – wir sprechen hierbei von bis zu 20.000 Assets pro Katalog – direkt aus Sharedien ausgeleitet werden.
Über Weidmüller
Elektrifizierung, Automatisierung, Digitalisierung, elektrische Verbindungstechnik und erneuerbare Energien zählen zu den zentralen Märkten der Weidmüller Gruppe. Das 1850 gegründete Familienunternehmen ist in über 80 Ländern mit Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften vertreten. Als Global Player in der elektrischen Verbindungstechnik erzielte Weidmüller im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von über einer Milliarde Euro mit rund 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit – davon ca. 2.000 am Stammsitz in Detmold, inmitten von Ostwestfalen-Lippe.
„Für uns war entscheidend, dass das neue DAM-System für alle globalen Weidmüller-Standorte und Use Cases zuverlässig als zentrale Plattform funktioniert. Durch Sharedien können wir nun effizient arbeiten und interne Prozesse optimieren. Ein weiterer ausschlaggebender Faktor war die integrierte KI-Fähigkeit von Sharedien, die uns bereits heute neue Möglichkeiten in Automatisierung und Datenqualität eröffnet.“

Matthias Redecker
Head of Product Data Management
Weidmüller zeigt, wie sich ein bestehendes DAM durch Sharedien ablösen und in eine gewachsene Systemlandschaft integrieren lässt – inklusive PIM, PLM, CMS und eShop. Produktvarianten werden automatisch mit Bildern, Datenblättern und CAD-Dateien verknüpft. So erhalten über 70.000 Produkte aktuelle Medien- und Produktdaten.
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„Für uns war entscheidend, dass das neue DAM-System für alle globalen Weidmüller-Standorte und Use Cases zuverlässig als zentrale Plattform funktioniert. Durch Sharedien können wir nun effizient arbeiten und interne Prozesse optimieren. Ein weiterer ausschlaggebender Faktor war die integrierte KI-Fähigkeit von Sharedien, die uns bereits heute neue Möglichkeiten in Automatisierung und Datenqualität eröffnet.“




